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Andrea Deppner & Dr. Gregor Bahrenberg
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Der Feind
Der Adler lauscht auf seinem Horst, der Keiler rauscht zur Kessel-Forst! Das Kätzlein klingt am Ast sich fest, der Wolf, er sinkt zum Felsen-Nest! Das Damwild streicht zum Dickicht ein, der Fuchs still schleicht zum Bau hinein! Auf stutzt, hin flitzt das scheue Reh, die Löffel spitzt der Has´im Klee! Die Ente duckt im düsteren Rohr, das Fischlein guckt nicht mehr hervor! Und alles schweigt im Hinterhalt...
Der Mensch sich zeigt, geht durch den Wald!
v.Scherenberg
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Dr. Gregor Bahrenberg
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Bin ich dereinst gebrechlich und schwach und quälende Pein hält ständig mich wach -
Was Du dann tun musst - tu es allein, die letzte Schlacht wird verloren sein.
Das Du sehr traurig, verstehe ich wohl. Deine Hand vor Kummer nicht zögern soll.
An diesem Tag - mehr als jemals geschehen - muss Deine Freundschaft das Schwerste bestehen.
Wir lebten zusammen in Jahren voll Glück Furcht vor dem Muss?
Es gibt kein Zurück. Du möchtest doch nicht, dass ich leide dabei. Drum gib, wenn die Zeit kommt, bitte mich frei.
Begleite mich dahin, wohin ich gehen muss. Nur - bitte bleibe bei mir bis zum Schluss.
Und halte mich fest und red mir gut zu, bis meine Augen kommen zur Ruh.
Mit der Zeit - ich bin sicher - wirst Du es wissen, es war Deine Liebe, die Du mir erwiesen.
Vertrauendes Wedeln ein letztes Mal. Du hast mich befreit von Schmerzen und Qual.
Und gräme Dich nicht, wenn Du es einst bist, der Herr dieser schweren Entscheidung ist.
Wir waren beide so innig vereint. Es darf nicht sein, dass Dein Herz um mich weint.
Autor: unbekannt.